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Die schlaue Mia forscht und fragt für Sie nach

Der Mensch bleibt analog

15. November 2021

In Aarau traf sich kürzlich die Schweizer Druckindustrie zu einem Branchenanlass. Ein Höhepunkt des Anlasses bildete ein Referat des Philosophen und Publizisten Dr. Ludwig Hasler. Seine These: «Der Mensch bleibt analog».

In seine Gedanken verwies er auf Voltaire, der gesagt hat: Der Mensch liebt den Fortschritt, er hasst jedoch Veränderung. Mehr Spass und Bequemlichkeit mache der Mensch auch heute gern mit, solange er sich selbst nicht ändern muss: «Darum kam schon das papierlose Büro, seit Jahrzehnten auf der Agenda und als Konzept kaum anfechtbar, nie so richtig im Menschenalltag an. Dito die schöne Idee, doch bitte nur noch via Videokonferenz zu kommunizieren. Der Mensch bleibt analog, ein Sinnenwesen mit Hand und Fuss.»

Dies lasse sich auch im Bereich Medien ablesen: «Immer wieder kommt eine neue Medientechnik hinzu, die alte aber bleibt. Der Buchdruck hat die Erzählung nicht ruiniert, das Fernsehen das Radio nicht ersetzt. Schlau ist, wer Medien differenziert nutzt. Wie unsere Enkel es tun: Flüchtige Mitteilungen schicken sie online los. Gilt es ernst, schreiben sie einen Brief. Nicht nur aus Gründen der Datensicherheit.» Bill Gates etwa habe 1990 prophezeit, führte Hasler an, es werde im Jahr 2000 keine Zeitung mehr geben: «Heute sind gedruckte Zeitungen tatsächlich im Sturzflug, vor allem kommerziell. Aber nicht alle.» Vieles hielten wir halt weiterhin lieber schwarz auf weiss in Händen: «Wer sich auseinandersetzen will, braucht ein Gegenüber, das er greifen, wenden, blättern kann, das Schriftbild am Display taugt schlecht dazu, ist zu beliebig, zu geschmeidig, Elektronik ist kein Sparringpartner.» Dies lässt sich sinngemäss auch auf Werbebotschaften übertragen.

Ach ja, und übrigens: Stellt man eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf, haben Schweizer Druckereien die Nase klar vorn. Sie verstehen sich als Dienstleister, die Gesamtpakete anbieten. «Printed in Switzerland» bedeutet Qualitätsbewusstsein.

Ein neues Gebäude für zusätzliche Mieter: Die TTW erstellt einen Neubau für ein Gesundheitszentrum

25. Oktober 2021

Die Thurgauer Tagblatt AG in Weinfelden plant grosses. Hinter dem bestehenden Firmensitz direkt am Bahnhof wollen die Inhaber-Geschwister Ruckstuhl einen Neubau für zwölf Millionen Franken errichten.

Wo heute noch Tomaten, Kartoffeln und Blumen gedeihen, fahren im Winter die Bagger auf. Hinter ihrem bestehenden Geschäftshaus an der Schützenstrasse wollen die Geschwister Claudia und Urban Ruckstuhl mit ihrer Thurgauer Tagblatt AG ein zusätzliches Gewerbehaus errichten.

«Wir haben uns Gedanken gemacht, was wir mit dieser brach liegenden Fläche machen wollen. Sie ist doch immerhin gut 2000 Quadratmeter gross», sagt Urban Ruckstuhl.

«Für die Schrebergärten haben wir seit sicher 30
Jahren nie Miete verlangt und sie haben uns auch
gefallen. Aber nun werden sie leider verschwinden.»

Eigenbedarf für die Räume im Neubau hat die Druckerei keinen, so ist auch heute schon der Grossteil des bestehenden Gewerbegebäudes fremdvermietet.
«Früher war es unser Zeitungsgebäude mit eigener Rotationsdruckmaschine», sagt Claudia Ruckstuhl. «Aber im Jahr 2004 haben wir das Zeitungsgeschäft aufgegeben und uns auf digitale Medien und das Druckgeschäft konzentriert. Dazu haben wir angefangen, nicht mehr benötigte Räume im grossen Gebäude umzunutzen.»

So ist heute die Spital Thurgau AG mit ihrem Jugend- und Kinderpsychiatrischen Dienst sowie ihrem Externen Dienst im Gebäude eingemietet, dazu der Hauptsitz des Gemeindezweckverbands Perspektive Thurgau sowie auch das Berufs- und Bildungszentrum mit ihrer Erwachsenenbildung. «Wir hatten nie grosse Mühe Mieter zu finden, die Lagedirekt am Bahnhof Weinfelden spricht für sich», sagt Urban Ruckstuhl. Auch für den geplanten Neubau im Minergie-P-Standard haben Ruckstuhls bereits einen Hauptmieter gefunden. «Die unteren drei Etagen werden zu einem Gesundheitszentrum», sagt Claudia Ruckstuhl. Für die vierte Etage sei man noch auf der Suche nach möglichen Mietern, könne sich entsprechend beim Ausbau auch noch den Wünschen anpassen.

«Diesen vierten Stock hatten wir ursprünglich gar nicht
eingeplant. Aber eine Auflage des Bauamtes war eine
Gebäude-Mindesthöhe von 14 Metern, um der inneren
Verdichtung Rechnung zu tragen.»

Nebst vier Etagen, bekommt das neue Gebäude auch eine Tiefgarage, zwischen dem bisherigen und dem neuen Gebäude entsteht ein Aussenplatz mit Aufenthaltsmöglichkeiten. Einsprachen gegen das Baugesuch für den Neubau sind auf dem Bauamt keine eingegangen, wie Sekretär Peter Keller-Moser bestätigt. «Das lag sicher auch daran, dass wir schon im Vorfeld mit allen Anstössern das Gespräch gesucht haben», sagt Claudia Ruckstuhl. Ruckstuhls hoffen, noch im November eine gültige Baubewilligung in den Händen zu halten und Anfang 2022 mit den Aushubarbeiten für den 12- Millionen-Bau, gezeichnet vom Team um Martin Beck von der Weinfelder Firma Ebneter Partner AG, beginnen zu können. «Wir arbeiten mit lokalen Handwerkern und Firmen zusammen. Uns sind das Partnerschaftliche und Gegengeschäfte im Bereich Drucksachen wichtig», sagt Urban Ruckstuhl. Bezugsbereit soll der neue TTW-Bau dann im Frühjahr 2024 sein.

Firma mit über 50-jähriger Tradition
Paul Ruckstuhl hat die Thurgauer Tagblatt Schlaepfer AG im Jahr 1968
gegründet. Ab 1973 druckte der Verleger in Weinfelden und Kreuzlingen
diverse Zeitungstitel wie das «Thurgauer Tagblatt», den «Thurgauer
Volksfreund» und die «Schweizerische Bodenseezeitung». Der Firmensitz
an der Schützenstrasse wurde mehrmals erweitert und aufgestockt. Ende
2004 löste sich TTW aus der Zeitungskooperation und stellte die
Zeitungsherstellung ein. Heute beschäftigen die Thurgauer Tagblatt AG in
Weinfelden und die Druckerei Bodan AG in Kreuzlingen etwa 40
Mitarbeitende.

… ausser man tut es …

20. September 2021

Auch wenn in jüngerer Zeit der Eindruck entstanden sein könnte, neben der Corona-Pandemie verblassten alle übrigen, drängenden Fragen unserer Zeit: Dem ist beileibe nicht so. Haben Sie beispielsweise schon Gedanken darüber angestellt, wie Sie mit ihren Druckprodukten hochwertige und wichtige Klimaschutzprojekte unterstützen können?

Klimaneutrale Drucksachen sind ein Baustein der unternehmerischen Nachhaltigkeit. Sich lokal gegen den globalen Klimawandel einzusetzen und einen aktiven Beitrag an die Umwelt und für zukünftige Generationen zu leisten, ist dabei ganz einfach: Wir berechnen zusammen mit der renommierten Klimaschutzorganisation «myclimate» die beim Druck Ihres Auftrages entstehenden CO2-Emissionen. Sie erhalten mit unserer Offerte ein konkretes Kompensationsangebot. Wobei der Beitrag erst noch günstig ist: Er liegt in der Regel unter einem bis zwei Prozent des Wertes des Gesamtauftrags.

Ihre Drucksache erhält das Label «klimaneutrale Drucksache mit myclimate» inklusive der Transparenz schaffenden Trackingnummer – und Sie nach Auftragsabschluss eine Urkunde von «myclimate».

Gerne unterstützen wir Sie dabei, einen Beitrag an den Klimaschutz zu leisten. Ganz unter dem Motto: «… ausser man tut es …»

Nass in die Zukunft

18. August 2021

Manche Berufe haben besondere Rituale, mit denen der Lehrabschluss gefeiert und die Ausgebildeten in den Stand der Berufsleute aufgenommen werden. In der Druckereibranche ist dies seit dem 16. Jahrhundert das Gautschen. Der Ablauf des Gautschaktes variiert, fest steht jedoch: Nass geht es immer zu.

Am 11. August war es bei uns für Luca Bortone so weit: Nach vier Jahren Ausbildungszeit zum Polygrafen machte er Bekanntschaft mit dem Brunnen in Kurzrickenbach. Unter der Leitung von Lehr- und Gautschmeister Andreas Laszlo wurde er ins kühle Nass befördert und der Gautschbrief verlesen. Damit ist Luca Bortone offiziell aufgenommen in den Kreis der Nachfahren von Johannes Gutenberg, der als Erfinder des modernen Buchdrucks gilt, nachdem er ab 1450 durch die Verwendung beweglicher Lettern die herkömmliche Methode der Buchproduktion (das Abschreiben von Hand) revolutionierte.

Wir gratulieren Luca Bortone und freuen uns über seine Aufnahme in den Kreis der bestens ausgebildeten Fachkräfte.

 

Print hat Zukunft

26. Juli 2021

Seit 2008 führt Canon regelmässig Marktstudien durch und veröffentlicht den «Insight Report». Der neueste Report legt den Fokus auf die Untersuchung des Umfeldes, in dem Druckereien und Druckdienstleister aktiv sind. Der Report verfolgt das Ziel Inspiration zu liefern und neue Erkenntnisse für den geschäftlichen Erfolg zu bieten. Befragt wurden Kommunikationsentscheider, Marketingdirektoren und Führungskräfte, deren Kampagnen, Werbeaktionen und Kommunikationsmassnahmen entscheidend für die Branche sind.

Dabei hat sich gezeigt, dass Print bei den Kommunikationsverantwortlichen weiterhin hoch im Kurs steht. So sehen sie Printprodukte mit hohem Qualitätsstandard als das passende Instrument, um Premiumprodukte zu bewerben und sowohl umsatzstarke Kunden als auch spezielle Nischen zu erreichen. Es ist noch immer das bevorzugte Kommunikationsmittel für bestimmte Altersgruppen und für persönliche Begegnungen. Man setzt Print für eine grössere Kampagnenreichweite ein und für eine Kommunikation mit mehr Nachdruck. Auch erkennen Unternehmen an, dass Print ein nachhaltiges Medium ist.

Derzeit zeigt sich zudem, dass die «digitale Überlastung» während der Pandemie eher zugenommen hat. Man sehnt sich wieder vermehrt nach nachhaltigen Kontakten. Welches Werbemedium vermag dies am besten zu transportieren? Ganz einfach: Das hochwertige Druckprodukt. Print stellt eine emotionale Verbindung zu den Menschen her, die über den Rahmen einer digitalen Plattform hinausgehen, und spricht drei unserer fünf Sinne an – Sehen, Fühlen und Riechen.

Feststellungen, die durch den Report von Canon erhärtet sind. Print in den Mittelpunkt einer Kampagne zu stellen, lohnt sich derzeit also ganz besonders.

Bei uns sind sie jederzeit gut beraten – unser modernes Unternehmen freut sich auf jeden Kontakt.

Duft

3. Mai 2021

Auch für gedruckte Werbebotschaften gibt es immer wieder neue Ideen, wie die Wahrnehmung gesteigert und damit der Erfolg verbessert werden kann. Eines der Schlagworte heisst «sensorisches Marketing». Ziel ist es, den (potenziellen) Kunden nicht nur über Farben und wohlformulierte Texte, sondern gleichzeitig auch über andere Sinne anzusprechen – zum Beispiel über die Nase.

Apple beispielsweise soll so die Verpackung der MacBooks künstlich mit einem Duft versetzen, der nach Papier und Plastik riecht und den Eindruck verstärkt, dass es sich um ein neues Gerät handelt. Wir begegnen täglich Beispielen für sensorisches Marketing, unter Umständen zählt sogar der Brotduft im Supermarkt dazu, der uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Was aber hat das mit Drucksachen zu tun? Ganz einfach: Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, alle unsere Sinne anzusprechen, wobei der Geruchssinn zu den mächtigsten zählt. Über entsprechende, wiedererkennbare Düfte kann die Markenidentität gestärkt – oder aber über den angenehmen Duft eine freudige Erwartung geweckt werden. A propos: Sensorisches Marketing ist nicht neu – man erinnere sich bloss der parfümierten Liebesbriefe von einst …

Unsere Druckerei ist dafür bestens eingerichtet, mit Duftlacks die Werbebotschaften zu veredeln und freut sich, zusammen mit den Kunden in der wahrsten Bedeutung des Worts «dufte» Ideen zu realisieren. Den Geschmacksrichtungen sind übrigens keine Grenzen gesetzt; ein ganz bestimmter Duft kann auch speziell kreiert werden.

Alt ist nicht verloren

20. April 2021

Wer stand nicht schon vor diesem Problem: Da besitzt mal alte Fotos oder Illustrationen, die man für eine Drucksache verwenden möchte. Bloss: Die stammen ja noch aus dem «längst überholten», dem sogenannten «analogen Zeitalter».

Deshalb verfügt unsere Druckerei weiterhin über einen Scan-Service. Mit dem Hochleistungsscanner lässt sich nämlich das Problem der Weiterverwendung analoger Vorlagen leicht lösen. Erzielt wird in unserer Bearbeitung ein optimales Ergebnis. Die wertvollen Originale laufen dabei sorgfältig und geschützt durch die Produktion. Das gilt natürlich zum Beispiel auch für alte Broschüren, die man digitalisieren möchte, und für vieles mehr. Alles unter dem Motto: Nicht ganz alles ist möglich – aber viel mehr, als man denkt!

Ausbildung

12. März 2021

Dass eine gute Ausbildung und Förderung des Nachwuchses nicht nur für unsere Branche, sondern für unsere gesamte Wirtschaft höchste Bedeutung hat, ist unbestritten. Auf dem Hintergrund der Pandemie hat sich daran nichts geändert, das wirtschaftliche Umfeld gibt hingegen Grund zur Sorge.

«Es besteht die grosse Gefahr, dass KMU nach der Pandemie weniger Ausbildungsplätze anbieten», schreibt in diesem Zusammenhang der Verband «Viscom», der Arbeitgeber- und Unternehmerverband der Druck- und Medienindustrie, in einem bereits dritten Brief an Bundesrat Parmelin, und weist zu Recht darauf hin: «Dies wäre beim schon heute bestehenden Fachkräftemangel fatal für die Nachwuchsförderung.» Deshalb schlägt der Verband die «Auszahlung einer nationalen Ausbildungsprämie von 5000 Franken pro Lehrvertrag» vor. Damit, so Viscom, schaffe «der Bund Anreize für eine Stabilisierung der Ausbildungsplätze».

Zwar sind gemäss Task Force «Perspektive Berufsbildung» in der Schweiz bereits gut ein Drittel der Lehrstellen mit Beginn im kommenden Sommer vergeben. Die Trendmeldungen seitens der Kantone zeigten eine insgesamt stabile Lehrstellen-Situation. Gleichwohl ist es wichtig, die Weichen rechtzeitig zu stellen, sollte sich die Situation in den kommenden Monaten – oder, verzögert, für das Jahr 2022 verändern.

 

Lieferketten

Lieferketten

11. Januar 2021

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Schweizer Wirtschaft auf funktionierende Lieferketten angewiesen ist. Dies betrifft auch die von der Pandemie wirtschaftlich ebenfalls stark betroffene grafische Industrie.

Darauf ist kürzlich der Luzerner Ständerat Damian Müller in einem Postulat eingegangen: «Branchen wie die grafische Industrie versorgen die Binnen- und die Exportwirtschaft mit Produkten und Dienstleistungen wie Informationen und Verpackungen und ermöglichen Produktions-, Vertriebs- und Verkaufsprozesse auch in der Krise.» Er forderte deshalb den Bundesrat auf, Promotionsgelder für die Stärkung der Binnenwirtschaft zur Verfügung zu stellen, denn: «Um Aufträge zu generieren, die Kaufkraft zu stärken und die Konjunktur zu fördern, drängt sich das Instrument zur Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen zu Wettbewerbspreisen im Inland als probates Mittel zur Bewältigung der jetzigen Wachstumsschwäche geradezu auf.»

«Lokal kaufen, Arbeitsplätze sichern», hat der Präsident der Parlamentariergruppe Print als Slogan für eine nationale Kampagne vorgeschlagen. Dafür, dass dieser Slogan hoffentlich noch vermehrt bei anstehenden Entscheidungen greift, bedanken wir uns herzlich.

Modernste Technologie für die Thurgauer Tagblatt AG, Druck und Digitale Medien in Weinfelden

10. Dezember 2020

Die Thurgauer Tagblatt AG in Weinfelden ist seit über fünf Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für Drucksachen. Die weit gefächerte Palette reicht von Zeitschriften, Broschüren, Katalogen, Flyern bis zu Büchern und Geschäftsdrucksachen aller Art. In diesen Tagen hat das Familienunternehmen ein 5-Farben-Digitaldrucksystem der neuesten Generation für Formate bis A3+ in Betrieb genommen. Damit stellt sich das Unternehmen mit gezielten Investitionen und dem Einsatz neuester Technologie den kontinuierlich wachsenden Herausforderungen wie Margendruck und Euro-Schwäche.

Mit Blick auf die durch die Corona-Pandemie herrschende Unsicherheit kann diese Investition wahrlich als antizyklisch bezeichnet werden: Im Weinfelder Unternehmen wurde dieser Tage ein top-modernes Produktionssystem des führenden Herstellers Ricoh installiert, das über eine Fünf-Farben-Digitaldruckeinheit verfügt. Es bedruckt Formate von A6 bis A3+ (inklusive und stufenlos aller Zwischenformate) und Papiergewichte bis zu 360 g. Bei voller Druckgeschwindigkeit können so Broschüren bis zu 140 Seiten hergestellt, geheftet und beschnitten werden. Als weitere Besonderheit besteht die Möglichkeit des echten Weissdrucks möglich; der fünften Farbstation kann sowohl Weiss-, Neongelb-, Red- oder Transparentlack-Toner zugefügt werden, was die Gestaltungsmöglichkeiten origineller und individueller Druckerzeugnisse wesentlich erweitert.

Die Thurgauer Tagblatt AG, Druck und Digitale Medien an der Schützenstrasse 15 in Weinfelden, hat sodann seine Dienstleistungen kontinuierlich in den Bereich digitale Dienstleistungen wie Webseiten und Auftritte auf Social-Media-Plattformen diversifiziert. Auch dies belegt den optimistischen Blick in die Zukunft und die Innovationskraft des Familienunternehmens, das in der zweiten Generation in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat durch die Geschwister Claudia und Urban Ruckstuhl geführt wird.

Dank treuer Kunden und stets kundenorientierter Dienstleistungen, wozu auch Zuverlässigkeit und Termintreue zu zählen sind, konnten die anspruchs­vollen Monate während der Corona-Pandemie bisher gut gemeistert werden.

Printed in Switzerland

Printed in Switzerland

15. Oktober 2020

Viele Druckprodukte, die uns erreichen, tragen den Vermerk «Printed in Switzerland», gedruckt in der Schweiz. Das Label sagt eigentlich alles. Doch was steckt dahinter? Dabei handelt es sich um die Kampagne einer Branche, die in unserem Land jährlich eine Wertschöpfung von über zwei Milliarden Franken generiert, unter Berücksichtigung von Vorleistungen und Konsumströmen in anderen Branchen 40’000 Arbeitsstellen bietet und qualitativ hochstehende Ausbildungsplätze für 1500 Menschen bereitstellt.

Gerade in Zeiten, in denen die einheimische Wirtschaft sich mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert sieht, lohnt es sich, dies bei anstehenden Entscheidungen in Betracht zu ziehen. Zumal in vielen Ländern – lauthals vorgespurt aus Übersee – die eigene vor «allen anderen» Wirtschaften «geschützt» werden soll. Die eigenen, ausgewiesenen Fachbetriebe zu berücksichtigen, ist weder Protektionismus noch (in Zeiten der Globalisierung) in welcher Form auch immer «verwerflich», sondern schlicht vernünftig.

Und noch ein Gedanke (zitiert nach «swiss print und communication»): «Wenn private Schweizer Unternehmen ihre Druckaufträge ins Ausland vergeben, ist das legitim. Wenn diese Unternehmen sich aber kommunikativ mit der Schweizer Fahne umhüllen, müssen sie sich Fragen gefallen lassen. Bei Staat und staatlich subventionierten Institutionen, die sich dank Zwangseinnahmen (Steuern und Gebühren) finanzieren, ist das Hinterfragen geradezu Pflicht.»

Zusammenfassend: Wenn andere ihr «… first» in die Welt posaunen, weshalb sollten wir im Zweifelsfall nicht einfach «Switzerland first» wählen?

Grasgrüner Mehrwert

Grasgrüner Mehrwert

2. September 2020

Bereits die Entwicklung der Recycling-Papiere leitete einen bedeutenden Fortschritt ein, denn dadurch wurde es möglich, vorhandene Materialien zu nutzen, statt ausschliesslich neue Rohstoffe zu verwenden.

Seit den Anfängen dieser Papiere hat sich viel getan. Nun ist eine bemerkenswerte weitere Innovation auf den Markt gekommen: Das «Graspapier».

Graspapier besteht aus bis zu 50 Prozent biologisch abbaubaren Grasfasern, die mit Zellstoff und Recycling-Material kombiniert sind. Diese nachwachsenden Naturfasern werden zudem besonders umweltschonend aufbereitet, nämlich unter stark reduziertem Einsatz von Wasser und ohne chemische Zusatzstoffe. Die Energieeinsparung in der Produktion beträgt gemäss Angaben des Herstellers gegenüber herkömmlichen Papieren bis zu 97, die Wassereinsparung bis zu 99 und die CO2-Reduktion auf bis zu 75 Prozent. Das neue Produkt – notabene aus der Produktion einer einheimischen Firma – kann im Druckbereich im Offset-, Sieb-, Digital- und Flexodruck verwendet werden und ist natürlich rezyklier-, aber auch kompostierbar.

Das «Graspapier» ist eine wichtige Innovation in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit, Ökobilanz und Recycling die Wirtschaft und die Gesellschaft stark beschäftigen. Der «grasgrüne Mehrwert» ist beachtlich – und die Umwelt sagt Dankeschön.

Absolute Neuheit: Antimikrobieller Dispersionslack

31. Juli 2020

Eine gute Nachricht in Zeiten, in denen Fragen um die Übertragbarkeit von Krankheitserregern in den Fokus gerückt sind: Wir freuen uns ausserordentlich, ab sofort als absolute Weltneuheit den antimikrobiellen Dispersionslack Lock 3 anbieten zu können, womit Keime auf Ihren Druckerzeugnissen um bis zu 99,5 % reduziert werden (getestet und bestätigt durch die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. in München).

Lock 3 enthält einen patentierten Stoff, der durch Licht aktiviert wird. Dadurch entsteht sogenannter Singulett-Sauerstoff, der Keime durch Oxidation der Keimhülle effizient abtötet. Lock 3 ist wirksam gegen Bakterien, Sporen, Viren und Pilze. Hygienelücken werden somit geschlossen und das Risiko der Keimübertragung wesentlich reduziert.

Der Lack auf Wasserbasis benötigt nur sichtbares Licht, enthält keine toxischen oder mutagenen Bestandteile, gibt keine giftigen Chemikalien ab und ist geruchfrei. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, insbesondere bei Druckprodukten, die durch verschiedene Hände gehen.

Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

SwissSkills

«SwissSkills» in anderer Form

1. Juli 2020

«Die als Grossveranstaltung zwischen dem 9. und 13. September 2020 in Bern geplanten zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften (SwissSkills 2020) werden bedingt durch die Corona-Pandemie in den Herbst 2022 verschoben. Durch ein Ersatzformat soll sichergestellt werden, dass Schweizer Berufsmeisterschaften auch im Jahr 2020 durchgeführt werden können und die Berufsbildung ein mediales Schaufenster erhält.» Was als nüchterne Medienmitteilung daherkommt, hat weitreichende Konsequenzen, denn nicht nur fällt das Treffen der jungen Teilnehmenden aus allen Berufsgattungen aus, sondern es waren und sind von den Berufsverbänden auch Ideen und alternative Konzepte gefordert.

viscom, der Berufs- und Arbeitgeberverband der schweizerischen grafischen Industrie, geht dabei neue Wege, um es den jungen Fachleuten zu ermöglichen, trotzdem ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich an Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Schweiz zu messen: Für das Ersatzformat der grafischen Berufsmeisterschaften spannen Ticino Turismo und viscom zusammen.

Auf die Teilnehmer im Polygrafenwettbewerb wartet damit eine touristische Gestaltungsaufgabe. Sie wird in Eigenregie im Homeoffice oder im Betrieb ausgeführt. Die Drucktechnologen wiederum absolvieren im September 2020 eine modifizierte Arbeit in Aarau. Der geplante Digitaldruck-Teil entfällt. «Dank der spontanen Zusammenarbeit entsteht für die Polygrafen eine komplett neue, spannende Wettbewerbsaufgabe. Als «Zückerli» für die Besten winkt zudem ein touristischer Zusatzpreis, freut sich viscom.

Warum ist dieser Wettbewerb so wichtig? Einerseits zeigt sich der Bevölkerung der hohe Stand des einheimischen Schaffens, und andererseits werden die «Besten der Besten» sich an den WorldSkills mit dem «Rest der Welt» messen und dabei, ein wie in der Vergangenheit stets hervorragendes Abschneiden vorausgesetzt, für unser Land und unser einheimisches Gewerbe und Industrie beste Werbung machen.

Technologie

Eine wichtige Rolle

3. Juni 2020

In «normalen Zeiten» ist uns vieles selbstverständlich, was in ausserordentlichen Situationen plötzlich zum Problem werden kann. Ich denke da an die vielen General- und anderen Versammlungen, an Abstimmungen, die bei uns normalerweise noch an Gemeindeversammlungen stattfinden, an Vereine, die über Jahresberichte und -rechnungen zu befinden und andere, wichtige Entschlüsse zu treffen haben.

Wie soll das gehen, wenn man sich nicht treffen kann – weder zum geschäftlichen Teil noch notabene zum anschliessenden «gemütlichen Beisammensein»? Gut, für Speis und Trank in froher Runde gab es in diesen Wochen leider keinen Ersatz. Aber die geschäftlichen Belange mussten ja trotzdem geregelt werden – so verlangen dies Statuten und/oder Gesetze und Vorschriften.

Vielleicht ist man sich gar nicht richtig bewusst geworden, welch wichtige Rolle auch in dieser Situation die Druckereien eingenommen haben. Denn all die erwähnten Abstimmungen mussten (zusätzlich zu den ordentlichen Wahlen) diesmal weitestgehend auf schriftlichem Weg stattfinden. Dazu bedurfte es zu jenen gedruckten Unterlagen, die man jedes Jahr ohnehin erhält, zusätzlich Abstimmungsbögen, Stimmrechtsausweise, adressierte Briefumschläge für die Rücksendung und so weiter. Und dies alles wollte ja nicht nur gedruckt, sondern auch zusammengestellt und verpackt sein – und zwar in einer absolut zuverlässigen Art und Weise, damit jede Empfängerin, jeder Empfänger mit den richtigen, den vollständigen Unterlagen bedient wurde.

Man kann über das «elektronische Abstimmung und Wählen», und viele weitere Möglichkeiten nachdenken, so viel man will. Fest steht: Solche Modelle, sollten sie einst wirklich sicher und zuverlässig sein, werden für die vielen Bedürfnisse, eben jene zum Beispiel von Vereinen und Institutionen, in Zeiten wie diesen kaum je eine tragfähige und verhältnismässig günstige Variante darstellen.

Der Fortschritt ist zweifellos wichtig und richtig – aber in diesen Wochen und Monaten hat sich gezeigt, dass das traditionelle Druckhandwerk durchaus weiterhin seine Berechtigung hat und mit seiner wichtigen Mittlerfunktion wesentlich zur Aufrechterhaltung der – wenn auch «nur» schriftlichen – Normalität beiträgt. Seien wir deshalb dankbar, dass solche verlässlichen Partner in der nächsten oder näheren Umgebung zur Verfügung stehen.